|
Kurzfassung:
Das Weibliche
(YIN) in der Seele. Du entdeckst deine (kindlichen) Gefühle und deine Seele. Die Mutter-Kind Beziehung. Schau dir die Bilder deiner
(Nicht-)Geborgenheit an. Jeder Elternteil gibt dem Kind eine Art »Schatulle« weiter. Die Mutter der Tochter und der Vater dem Sohn. Hast du als Tochter
diese »Schatulle« von deiner Mutter genommen?
Dem Prinzip geschichtlich zugeordnet:
Farbe Silber, Zahl 2, Wochentag Montag, Metall Silber, Tonart A
Geborgenheit ist für jeden Menschen etwas Individuelles. Wie Geschichten mit den Worten
»Es war einmal ...«, beginnen, könnte die Geschichte deiner Geborgenheit, bzw. Nicht-Geborgenheit mit den gleichen Worten beginnen. Diese Geschichte erzählt dir über deine Gefühle. Wo diese noch im Fluss sind und wo sie bereits versiegt sind.
Diese innere Person ist Ausdruck für die Einheit von Mutter und Kind.
Und sie erzählt dir die Geschichte deines inneren Kindes. Es gibt Momente im Leben, die dein inneres Kind veranlasst haben, stehen zu bleiben, mit dem Wachsen aufzuhören.
Es kann sein, dass du dein inneres Kind schon lange nicht mehr wahrnimmst. Diese innere Person möchte dich auf die Suche nach deinem inneren Kind und seiner/deiner
(Seelen-)Geschichte schicken.
Ein Beispiel für das
»Stehenbleiben«: Im Film
»Die Blechtrommel« hört das Kind Oskar mit dem körperlichen Wachstum auf. Oskar bleibt Kind. Sowohl äusserlich als auch innerlich. So ein kleiner Oskar steckt in jedem von uns und versucht, sich Gehör zu verschaffen. Warum? Dein inneres Kind wünscht sich Aufmerksamkeit. Es möchte da sein dürfen, und vor allem, es möchte von dir angenommen werden.
Um dies zu erreichen, verschafft sich dein inneres Kind Gehör in allen Lebenslagen. Es setzt sich (auch wenn du körperlich bereits erwachsen bist) mit kindlichen Mitteln durch. Wenn ich jetzt das ... nicht bekomme, dann bekommst du jenes nicht. Wenn ich jetzt jenes Spielzeug nicht erhalte, dann setze ich mich hier auf den Boden und gehe keinen Schritt weiter.
So kann es sein, dass eine siebenunddreissigjährige Person innerlich ein kleines Kind geblieben ist. Als Bild, das für Frauen und Männer gleich gültig ist: Du bist erwachsen, übst einen Beruf aus und du hast vielleicht eine Familie gegründet. Dein Gefühlsleben ist jedoch von deinem inneren Kind geprägt, das, nehmen wir an, im Alter von 5 Jahren beschlossen hat, mit dem Wachsen aufzuhören.
Es sitzt dann noch immer, um bei unserem Beispiel zu bleiben, auf dem Boden besagter Spielzeugabteilung. Das mag über dreissig Jahre zurück liegen und du erinnerst dich auch nicht mehr daran.
Die Art und Weise, wie sich das innere Kind bemerkbar macht, wird ungefiltert ins Aussen projiziert und meist als launisch erlebt. Eventuell wird dir vorgeworfen:
»Werde mal erwachsen, du reagierst ja wie ein Kind«. Oder: »Du bist trotzig wie ein kleines
Kind«. Und so unrecht haben jene nicht, denn es ist die Art und Weise deines inneren Kindes, wie es sich bemerkbar macht.
Diese innere Person bringt dich mit dem
Yin, deiner weiblichen Seite, deinen Gefühlen in Verbindung.
Sie ist Sinnbild für deine emotionale Verletzlichkeit, deine Beeindruckbarkeit. Wie du deine gefühlsmässigen Bedürfnisse zum Ausdruck bringst.
Mach dich auf den Weg und suche dein inneres Kind. Das Annehmen-Können deines inneren Kindes ist der erste Schritt zu einer Geborgenheit, die in dir ruht und die nicht vom Aussen abhängig ist.
Forum
Seele und Astrologie
www.f-s-a.at
©
Ferdinand
J. Heindl, 2006 |