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Kurzfassung:
Anerkenne, dass eine höhere Ordnung besteht. Sie zeigt dir was du sollst, und nicht was du möchtest. Schicksal lässt sich weder ergründen, noch verändern. Übernimm für dich Verantwortung. Besonders für das, was du bereits in deinem Leben getan hast. Schicksalsschläge sind da, um dich zu formen. Sie zeigen dir, welche Bereiche des Gesetzes du noch lernen, beachten sollst.
Dem Prinzip geschichtlich zugeordnet:
Farbe Schwarz, Zahl 8, Wochentag Samstag, Metall Blei, Tonart H
Niemand kann die Macht des Schicksals beeinflussen oder sich gar ihr entziehen!
Der Archetyp Saturn ist der Hüter dieser übergeordneten und seelischen Gesetze. Erst wenn Saturns Prinzip und somit das übergeordnete Gesetz verstanden wurde, wenn Saturn zu einem Verbündeten geworden ist, wandelt sich das Hadern mit dem Schicksal zu einem versöhnt sein und annehmen können.
Dieses Gesetz ist eng verbunden mit Verantwortung für das eigene Tun.
Du suchst immer und überall nach einem Schuldigen. Wer das übergeordnete Gesetz nicht anerkennt, ist meist im Aussen auf der Suche nach einem Schuldigen. Wer Verantwortung für sich und seine Taten übernimmt, benötigt keine ideenreichen und ausgeschmückten Ausreden. Ein einfacher Satz genügt: Ich habe es getan.
Verantwortung nicht übernehmen zu wollen, ist vergleichbar mit der Denkweise eines Kindes. Das Kind möchte spielen und verschwendet keine Gedanken an Verantwortung oder eine höhere Ordnung. Das ist für eine gewisse Zeitspanne im Leben auch in Ordnung.
Wird der Mensch erwachsen, wälzt er meist die Verantwortung auf andere ab, statt sich seiner Verantwortung zu stellen. Manche sind der Meinung, dass andere das machen sollen, bzw. glauben sie, jemand anders habe diese für sie zu tragen.
Ein Beispiel:
Wenn du zum Therapeuten gehst und meinst, du kannst dort deinen bildlichen Rucksack samt den darin enthaltenen Problemen gegen Bezahlung abstellen und wieder gehen, liegst du leider falsch. Deine persönliche Reifung ist mit den Hindernissen verbunden, die das Leben für dich bereithält. In unserem Beispiel würde das bildlich bedeuten, deinen Rucksack aufzuschnüren und für den Inhalt die Verantwortung zu übernehmen. Der Therapeut kann dir dabei helfen, aber nicht deine Probleme oder gar die Verantwortung dafür übernehmen.
Das übergeordnete Gesetz ist vergleichbar mit einem erhobenen Zeigefinger, der immer dann symbolisch erscheint, wenn du den Rahmen des Gesetzes übertrittst oder gar versuchst, diesen für dich zurecht zu biegen.
Die Folgen einer solchen Übertretung empfindest du meist als hart und mitleidlos. Du bist dann der Ansicht, das Gesetz oder das Schicksal reduziert dein Leben auf das Wesentliche. Dieser Prozess ist vorerst meist schmerzhaft. Du sprichst dann, dass du einen Schicksalsschlag erlitten hast.
Wenn du in dieses Wort hineinhörst, bekommst du eine Ahnung, warum ein solcher als schmerzhaft erlebt wird. Das Schicksal schlägt dich in eine Form, die dir nicht passt(!) und trennt dadurch unbarmherzig die Teile ab, die alt sind. Vergleichbar mit einer Teigmenge, die in eine (neue) Form gepresst wird. Das Zuviel an (nicht mehr nötigem) Teig wird am Rand der Form abgestreift.
Der Tod und die Zeit sind untrennbar mit dem übergeordneten Gesetz verbunden.
Wenn du die Gestalt des Todes aus deinem Leben ausgrenzt, sie nicht
»anschauen« kannst, wird sie für dich angstbesetzt. Wenn du hingegen im Einklang mit dem höheren Gesetz bist, stimmst du zu, dass Leben und Tod keine Gegensätze sind, sondern zusammengehören. Du kannst dich dann vor deinem Schicksal verbeugen und es annehmen.
Bert Hellinger meint: »Wer mit Würde sein Alter auf sich nimmt und mit der Bewegung geht, der sinkt zurück zu seiner Zeit, ganz friedlich, wie Vollendung ist
das«. (Zitat Ende)
Ja, der Tod ist die Vollendung des Lebens.
In der Seele gibt es ein tiefes Einverständnis mit dieser Rückwärtsbewegung, die den Mensch in den grossen Urgrund, aus dem er einst kam, zu seiner Zeit wieder zurücksinken lässt. Ganz gleich ob jung oder alt, jeder fällt beim Tod zu seiner Zeit, zurück in diesen Ur-Grund, von dem wir nichts wissen.
Und es geschieht zu seiner Zeit. Weder zu früh noch zu spät.
Alles was du tust in deinem Leben erfährt eine besondere Kraft, wenn der Tod, das Sterben miteinbezogen ist. Wer seine Einstellung zum Tod wandelt und mit Gelassenheit auf seine eigene Vergänglichkeit blicken kann, füllt seine Lebenszeit anders aus, als derjenige, der meint, der Tod sei ihm feindlich gesonnen.
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